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Gesprächstherapie = Gespräche als Prävention und zum Erhalt der seelischen Gesundheit

Zu Beginn einer gesprächstherapeutischen und präventiven Begleitung, die möglichst mit einem ersten Telefonat beginnt,  erhalten Sie von mir einen Fragebogen, in dem Sie kurze Angaben zu Ihrer Person und Ihrem Problem und Ihren diesbezüglichen Wünschen und Erwartungen machen. Meine Aufgabe wird es sein, mit Ihnen einen Weg zu entwickeln, aus dieser Sie belastenden Lebenssituation herauszufinden. Auch wenn Sie das ggf. gut selbst bewältigen könnten, ist es oft ratsam, sich professionelle Unterstützung zu holen. Oft sind es eingefahrene Denkmuster oder Verhaltensweisen, die sich im Kopf festgesetzt haben. Diese möchte ich gemeinsam mit Ihnen reflektieren, um solche Blockaden zu lösen. Mein Ziel für Sie soll sein, dass sie befreit, positiv und nachhaltig aus einer Krise herausgehen- und Ihre emotionale Stabilität zurückgewinnen können und werden, um so letzten Endes einer psychischen Erkrankung vorzubeugen. 

In jedem Menschen schlummern Kompetenzen und Ressourcen, die es auf jeden Fall wert sind, entdeckt, bzw. wieder entdeckt zu werden. Sie sollen aus dem Vollen schöpfen können, und ich helfe Ihnen auf diesem Weg. 

Warum sollten Sie eine Gesprächstherapie bei mir beginnen und z. Bsp. nicht bei einem/einer Psychologen*in mit psychotherapeutischer Ausbildung? 

Grundsätzlich behandeln Psychotherapeuten(auch Psychologen mit Zusatzausbildung) Menschen, die psychische Störungen mit Krankheitswert haben wie z. Bsp. Schizophrenie, Zwangsstörungen, schwere Formen der Depression, Intelligenzstörungen, Neurotische Störungen, Entwicklungsstörungen usw.. All diese Krankheiten sind in einem internationalen Klassifikationssystem ICD-10, hier F00 bis F99 zusammengefasst. Diese dort beschriebenen Krankheiten können von mir nicht diagnostiziert - und dementsprechend auch nicht behandelt werden. 

Mein therapeutisch-pädagogischer  Ansatz beruht eher auf der Annahme und Tatsache, dass ein im Grunde psychisch gesunder Mensch in ein "Umfeld" (eine Situation) geraten ist, das er als belastend, störend, irritierend und auf Dauer krankmachend empfindet und dem er, durch Aufbereitung und Erarbeitung eigener Ressourcen (Resilienz, innere Stärke, Empfinden von Freude) etwas entgegen setzen kann, damit es nicht zu einer psychischen Störung kommt. Eine Psychotherapie hingegen setzt erst zu dem Zeitpunkt an, an dem eine psychische Krankheit bereits besteht. Sie bedient sich hierzu z.Bsp. der Verhaltenstherapie (Verhaltensmuster, die jahrelang erlernt worden sind, erweisen sich als unangemessen und überzogen und werden dementsprechend bearbeitet)  oder auch der Psychoanalyse nach Sigmund Freud. 

Meine Therapieformen, die als eine Prävention für Ihre seelische Gesundheit angesehen werden können, stützen sich u.a. auf die humanistische Gesprächstherapie nach Carl Rogers. Hierbei steht immer der Mensch als "Ganzes" im Mittelpunkt und der Aspekt, das jeder Mensch nach Selbstverwirklichung, nach seelischer Gesundheit und Gesundung strebt und den Antrieb verspürt, an seinem Problem zu arbeiten. Des Weiteren nehme ich auch Aspekte der systemischen Therapie in meine Arbeit auf. Hier wird auf die verschiedenen "Systeme", wie "Familie", "Freunde", "Partner", "Kollegen" geschaut und inwieweit deren Einfluss auf das Individuum/den Patienten von Bedeutung sein könnte.  

Sie, als mein Patient, werden von mir immer mit offenem Herzen, absoluter Akzeptanz und Empathie und ohne jegliche Be-Wertung empfangen.

Durch meine langjährige Erfahrung, die mich mit Menschen verschiedenster Herkunft, verschiedenster Konfessionen, aus den verschiedensten Ländern und mit den unterschiedlichsten Sprachen, zusammengebracht hat, gibt es kein Problem oder keine Situation, die mir fremd wäre. Und ich unterstehe natürlich der absoluten Schweigepflicht.